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Wenn Winter sucht die Walstatt heim Sind bunt geschmückt noch Wald und Auen, verweht die milde Luft das Grauen, das mich umfahet jede Nacht. Doch bald des Herbstes Farben schwinden und Nebel wird die Stätte finden, wo einstmals tobte grimme Schlacht. Wohl sind vergangen Pferd und Wagen, die Reuter auch, verstummt die Klagen auf blutgetränktem, kargem Feld. Bisweilen noch ein Knöchlein bleichet, ansonsten gar dem Humus gleichet manch einst´ger ruhmbedeckter Held. Doch ach, wie könnte ich verdrängen das wüste Schreien, Morden, Sengen, das alle Freud´ erstickt im Keim? Die Seele mein, sie bebet, zaget, von Schatten grau und kalt geplaget, wenn Winter sucht die Walstatt heim. ![]() [ Kommentar abgeben ] Seite 1 von 1 |