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Licht tötet Schatten -Schatten Tötet Licht .

Nihrys (Autor) – BeitragVerfasst am: 19.07.2007, 20:51 – Licht tötet Schatten -Schatten Tötet Licht .
Der Dämon ist erweckt



Es war dunkel kein Stern blinkte vom Himmel und Paola ´s Schwert lehnte an einer alten knorrigen eiche, es glitzerte im Mondenschein, der hin und wieder zwischen den Wolken hervorkroch.Die junge Frau des Schwertes hatte sich auf den Baum gesetzt .Paola starrte verträumt in die Dunkelheit.Die Augen der jungen Frau schmerzten von der schwärze dieser Nacht,in der man nicht einmal die eigene Hand vor Augen sah, doch Paola hatte eine Vorahnung, es war als hätten die Mächte Des Bösen schon ihre kalten Hände um ihre Seele gelegt hatten. Paola wusste nicht warum, aber es war anders als sonst,irgendetwas war anders als sonst. Bloß was?Die stille bedrückte Paola, es war kein laut zuhören, nicht einmal das zwitschern einer Nachtigal war in der ferne zu hören.Es war bedrückend . Leichter Nieselregen setzte ein, der leise auf .Den trockenen Waldboden niederfiel. ~Passt irgendwie zu meiner Stimmung ~ dachte Paola düster.Sie sah hinauf in die Baumkrone, deren äste sich im wind wiegten.Die Dunkelheit, hatte den hellen Tag vertrieben und sich auf die Gegend gelegt, leise wie der Schnee, noch ahnte Paola nicht , dass diese nacht im Dezember ihr ganzes leben verändern sollte, es sollte so schwarz wie diese Nacht werden. Für immer.Paola ´s Gedanken waren an diesem Abend trübe, trübe wie die Sicht,dieser unheilverkündenden Nacht dunkel und undurchdringlich für fremde .Die junge Frau , fuhr aus ihren Gedanken hoch , als sie leise schritte vernahm .es waren so leise schritte , wie die der weißen Frauen , die den Tod bringen .es waren die schritte ihrer Schwester , die sich an der verhassten Schwester rächen wollte ,für was das hatte Paola nie verstanden und wenn sie es sich überlegte, wollte sie es auch gar Nicht wissen.Sie starrte in die Dunkelheit und erkannte die umrisse ihrer Schwester Gloria.Gloria kam triumphierend auf Paola zu, sie lächelte Paola so kühl zu ,Dass es dieser kalt den rücken herunterlief ~und so etwas ist meine Schwester ~Sie starrte Gloria hasserfüllt an , ja sie waren Schwestern mit der selben Macht doch widmeten beide ihre macht einer andern.~man kann nicht sagen , dass wir und je als Schwestern gesehen haben ~Ging es Paola durch den kopf.Während Gloria sie umkreiste , wie ein habicht die maus .Es kam Paola vor als würde Gloria gleich im Sturzflug auf sie zukommen und Sie erstechen , mit einem ihrer schwarzen Dolche.Paola blieb stehen , während Gloria um sie herum schleicht , vielleicht ahnte Paola was auf sie zukam und das es nichts gutes war verstand sich bei Gloria von selbst .Sie hatte viele Gehschichten von Gloria gehört , doch hatte sie ,sie damals nicht glauben können . Sie hatte gewusst das Gloria , ihre macht dem bösen widmete aber , dass sie unschuldige Menschen umbrachte ? Nein , dass hatte sie nicht glauben wollen und nicht können .Doch jetzt sah sie es mit eigenen Augen , es stimmte keine lügen Geschichten ~und sie wird vor mir keinen halt machen . sie wird mich umbringen und dann wird sie mich um meine macht bringen , aber das werde ich nicht zulassen ! .~Paola war nicht wohl bei diesen Gedanken . sie griff nach ihrem schwert , doch was würde ihr das helfen ? Nichts , gar nichts .~ ich bin verloren mir kann nichts mehr helfen nichts , ich habe keine Chance gegen sie nicht gegen die macht des schwarzen Feuers~Gloria war vor ihr stehen geblieben und setzte nun zum sprechen an "ja du hättest nicht damit gerechnet , das ich dich je finde , oder Schwesterherz?"Paola starrte vor sich hin auf den boden ~nein , damit habe ich wirklich nicht gerechnet ~du siehst ich lebe immer noch und nun ? was hast du vor ? willst du mich umbringen ?Als Paola das sagte klang ihre stimme anders als sonst , kühl , berechnend anders , es war ein merkwürdiges Gefühl . Paola hatte das Gefühl dem Tod persönlich gegenüber zustehen. Es war ihr als hörte sie schon die stimmen der , tot bringenden, weißen frauen zu hören . Sie sah nur noch verschwommen und wusste nicht mehr ,wo sie eigentlich war . sie war fort nicht mehr hier , ihr kopf hing nach vorne und die langen schwarzen haare fielen ihr ins gesicht .Gloria warf ihren Kurzdolch nach Paola , doch in diesem Moment fand Paola ihre Kräfte wieder .Die junge frau zog immer noch geistesabwesend das schwert und schmiss es dem kurzdolch entgegen , dieser zersplitterte und Gloria entschied dieser welt mit einem lauten gellenden schrei .Paola starrte mit aufgerissenen Augen auf das schwert in der Brust gloria´s und ihr wurde schlagartig klar das sie einen großen fehler gemacht .Sie sackte in sich zusammen und blieb so eine zeitlang sitzen , das haar viel ihr auf die schultern und sie starrte vor sich hin ,denn paola wusste sie würde ihre Schwester bei den dunkeln fünf ersetzen müssen , ob sie wolle oder nicht sie würden sie zwingen und Paola spürte wie die macht des bösen über sie die Oberhand gewann .Sie wusste auch , dass es nur eine Möglichkeit gab .Sie konnte für das böse kämpfen , aber sie würde im herzen immer die alte paola bleiben .Sie spürt wie sich etwas tief in ihre haare vergräbt es ziept ein wenig , als sie an ihre schulter greift , zieht sie erschrocken die hand zurück .Etwas warmes , weiches hatte sie gefühlt . es schien zu leben .Paola griff noch einmal an ihre schulter und zerrte das lebende etwas aus ihrem haar , sie erkannte einen Marder und strich ihm ganz vorsichtíg über das fell , was rötlich in der sonne glänzte." wo kommst du denn her , mhm ? "Sie streichelte ihn wieder liebevoll über sein schönes Fell .Sie liebte ihn vom ersten Augenblick und als sie an sich runter schaute merkte sie , dass es nicht nur eine seelische Veränderung gegeben hatte ......doch das machte ihr jetzt nicht mehr aus , sie fuhr mit den finger rastlos über sein Fell und wie soll ich dich nennen ? Paola starrte einen Moment auf die Leiche ihrer Schwester ~das hätte nicht sein müssen ~Sie schaute auf ihren Marder hinunter und es überkam se ein warmes Gefühl . Wie wäre es mit gwin ? Ja, Gwin das passt zu dir . Gwin das heißt sonne! Von gwin kam nur ein leises keckern zurück und Paola musste lächeln ,obwohl ihr zum weinen war .So nahm sie gwin auf ihre schulter , packte ihr Schwert und ging als eine Dämonien der dunkeln fünf von dannen . Sie wanderte in Richtung des Canons der Tränen .....Auf dem Weg zu diesem , wanderte sie durch den dunkeln Tiefen Wald , der merkwürdig dicht war und in dem man selbst am Tage nicht sonderlich viel erkennen konnte . Irgendwann wurde der Wald lichter und auch die Blätter der Bäume , an denen sie entlang ging wurden viel kahler und es dauert nicht lange , bis man nur noch ein paar wenige Trockene Bäume sah. Sie mochte diese Landschaft gern , auch wenn sie nicht wusste wieso . Nun kam sie in den Canon .Und wie Paola so durch die karge Berglandschaft wanderte , in der Nur hin und wieder ein kleiner ärmlicher Strauch seine Blätter und Zweige in die Welt hinausstreckte. Immer wieder waren Felsvorsprünge oder dicke Felsbrocken im weg der Jungen Dämonien. Ein kühles lächeln lag auf den Lippen Paola ´s, die Blass waren , doch in dieser Nacht fiel es wenig auf . ihr Gesicht wurde von dem silberschimmernden Mond Beleuchtet , was ihr Gesicht vollkommen blass werden ließ , obwohl es ein anderes Blass war . Paola fuhr bei jedem schritt, den sie tat auf ein neues zusammen , jedes Geräusch ihrer Schritte brach sich an Der Felswand , des großen canons.Es war gespenstisch , wie jedes eigene verursachte Geräusch .Einen zusammen fahren lassen konnte und wie anders es klang. Paola ´s blick lag Hauptsächlich auf dem Boden , der vor ihren Füßen lag.Gwin der auf ihrer Schulter saß jedoch , hatte seinen blick über all. Den der kleine Marder war wie Paola ´s zweites Auge . Paola vertraute Gwin , trotz dessen hatte sie die rechte hand am Schaft des schwarzen Schwertes , welches den Namen fire trug .Paola sah sich immer wieder um , in ihrem blick lag keine furcht oder gar schrecken . nein ganz im Gegenteil , es war keine Regung in ihrem blick oder Gesicht zu erkennen .Doch als hinter ihr ein lautes krachen zu hören war , drehte sich Paola ruckartig um . irgendetwas war da hinter hier , aber Mensch war . Paola ´s blick versuchte, natürlich vergeblich ,den Felsen zu durchbohren hinter dem da Geräusch her kam. Mit leisen schritten, denen eines Panters gleich, näherte sie sich langsam dem Felsvorsprung. Als Paola den Felsvorsprung gerade erreicht hat , sprang eine gestalt hinter ihr von dem Felsen . Paola fuhr herum , aber sie war meister genug um sich den schrecken , der sich in ihren Glieder breit machte. Doch immer noch lag auf ihren Lippen ein kühles lächeln und Erst jetzt erkannte sie , dass die fremde eine Frau war . Nicht viel älter als sie , die fremde hatte langes , schwarzes , glattes haar , wie Paola im Mondenschein glaubte . Sie musterte die fremden mit blicken , die nicht besonders nett ,Zu sein schienen . für eine weile herrschte stille zwischen der fremden und Paola del la Luna , dann erbannte sich die zuletzt genannte und begann ein Gespräch aufzufädeln . „Seid gegrüßt fremde “ Paola wartete erst gar keine antwort ab , sie fuhr gleich fort „ doch sagt mir zu erst wer ihr seid “ Ihre leeren blicke durchbohrten die fremde immer wieder , ihre blicke waren wie Pfeile , die ihr ziel nie verfehlten Paola . Die junge Dämonien starrte jetzt jedoch durch die fremde hindurch . Erst als diese antwortete, schien sie aus dieser starre zu erwachen . Die Fremde schaute sie ebenso an , wie Paola die fremde gemustert hatte. „ Bianca , ich bin eine Vampirmagierin, doch erlaubt auch ihr mir die frage nach der eurigen Persönlichkeit . “Es dauerte eine weile bis Paola antwortete .„Nun mein Name ist “ Sie schwieg eine kurze zeit um zu überlegen, sollte sie ihren wahren Namen angeben ? Sie schüttelte den kopf , nein sollte und würde sie nicht auch nicht tun , wer wusste wer das war ? „man nennt mich Paola “Das war keine direkte lüge, nur hatte sie ihren Namen nicht genannt , wie sie es sich gedacht hatte , sie verschwieg den meisten fremden ihren Nachnamen . Sie sah die fremde eine zeit lang an , sie hatte wirklich etwas Ähnlichkeit mit ihr. doch Paola wischte diesen Gehdanken aus ihrem Gedächtnis . Sie hatte ein merkwürdiges Gefühl , irgendetwas war an dieser fremden komisch , aber was Es war konnte sie nicht heraus bekommen . Selbst wenn sie versuchte sich in die Gedanken der fremden zu schlüpfen .Dann hob sie wieder an zu reden: „wenn ich fragen darf , wohin eure reise gehen wird ? vielleicht haben wir ja denselben weg und man könnte ein stück zusammen gehen . wenn ihr nichts dagegen habt “Paola wartete die antwort dieses mal ab , etwas anderes blieb ihr ja auch nicht übrig . Erst als die fremde mit einem langgedehnten ja antwortete und ihr erzählte das sie zur südlichsten Stadt wollte . Paola sah in die Richtung , dann schüttelte sie den kopf .Es war ihr klar gewesen , dass sie diese antwort bekommen würde . Doch sie schwieg , fasste sich ein herz und ging voraus Richtung Süden , zu der Stadt in der das Schicksal die beiden so zusagen wieder zusammen führen sollte , doch das wussten die beiden Frauen aus der Unterwelt noch nicht. Paola hatte die rechte hand auf den Schaft ihres Schwertes gelegt und die klinge ein stück weit aus dem Leder heraus gezogen , so dass die klinge im Mondenschein aufblitze . die junge Dämonien spürte die blicke der fremden im rücken und drehte sich um , doch da war die fremde verschwunden .Verwirrt blickte sie an den Felswänden empor, wo konnte man sich den hier verstecken ? Das war doch völlig unmöglich , kein Baum , kein Strauch der Schutz bot vor blicken . Sie schüttelte verwirrt den Kopf , irgendetwas gefiel ihr nicht .Doch dann hörte sie hinter sich ein helles lachen und eine stimme fragte leise „Na ,hab ich euch erschreckt ? “Paola musste nun doch lächeln als sie die stimme hinter sich hörte , wie hatte sie nur so dumm sein können ?Sie sah die fremde noch einen kurzen Moment an , dann sagte sie leise „lasst uns aufbrechen, wir sollten noch vor dem nächsten Vollmond in der Stadt sein . “Paola lächelte der Fremden noch einmal zu , dann brachen sie auf .Der weg den die beiden gingen soll hier nicht näher beschrieben werden , da sich auch nicht sonderlich viel auf dem weg zur südlichsten Stadt , die man auch die Stadt des dunkeln Mondes nannte , außer das sie sich näher kennen lernten und sie sich in diesen 9 tagen und Nächten mittlerweile mit dem Vornamen ansprachen und Gwin schon auf die junge Vampirmagierin hörte, auch wenn nur wenn er Lust hatte , denn seine Herrin war immer noch Paola . Mehr gibt es aus dieser zeit nicht zu berichten .Als sie in der Stadt ankamen war es nacht und stockfinster , es war schon nach der Sperrstunde, als sie über einen verborgenen Eingang in die dunkeln Gassen traten und wie auf Samtpfoten gingen um nicht entdeckt zu werden . Was nicht sonderlich schwer war wie man meinen sollte , trotzdem musste man sich bemühen, keine lauten Geräusche zu machen und Paola hielt Gwin die schnauze zu , damit dieser nicht plötzlich laut aufkeckern konnte . Paola drehte sich kurz zu Bianca um und lächelte kurz .Sie verfolgten die Gosse, die sich so durch die Stadt zog , die gossen war dunkel und die mauern schienen die zwei von oben zu erdrücken , sie näherten sich der Kirche, der Mittelpunkt , des Ortes an dem auch die Spielleute eingekehrt waren , etwas abseits von der Kirche verstand sich , an der Ecke die beiden Frauen herauskamen , stand ein dunkel gekleideter Mann , der sich von der Wand eines Hauses abstieß und sie am weiter gehen hinderte in dem er sich in die enge Gosse stellte. Er war drei köpfe größer als Paola und Paola hätte den kopf in den Nacken legen müssen um ihm in sein Gesicht zu schauen, doch das ließ Paola lieber gleich , stattdessen legte sie die hand locker auf den Schaft des Schwertes. Sie spürte wie Bianca gerade noch bremsen konnte um nicht in Paola hineinzurennen . Paola sah einen Moment auf die Füße des fremden , bevor sie mit fester stimme anfing zu sprechen .„Wer seid ihr ? Was wollt ihr von uns ?“Ihre Stimme klang nicht halb so stark wie beabsichtig, aber das konnte man nun auch nicht mehr ändern . Paola trat unruhig von einem fuß auf den anderen, doch sie wagte nicht noch etwas zu sagen oder gar zu fragen .... Bis der fremde mit einem falschen lächeln wie ihr schien -und auch Bianca die hinter ihr stand , schien der fremde nicht wirklich vertrauenswürdig zu sein, antwortete . Es waren wenige Worte die er sagte „ Ich soll euch etwas geben euch und eurer Begleiterin “ er drückte Paola einen Brief in die Hand .Er war klein und auf weißen Papier geschrieben , mit einem blutrotem Siegel befestigt . Paola drehte sich zu der Magierin und sah sie fragend an , doch diese nickte nur auffordernd . Paola sah sich um , zog eine Kerze aus der Tasche ,etwas was ein Feuerspucker immer bei sich trägt und ein Feuerdämon auch ,und zündete diese an , danach löste sie vorsichtig das Siegel vom Papier und faltete diesen auseinander . Er war wohl etwas nass geworden , denn die schwarze Tinte war verlaufen , es schien in großer hast geschrieben zu sein .Es waren nur wenige Worte: „am tage des Vollmondes.....am Tor des Friedens , wenn es zur Sperrstunde schlägt “Paola schaute Bianca fragend an , sollten sie dort wirklich hingehen ? wer würde da auf sie warten ? Doch sie beschlossen trotz aller Zweifel zu dem Treffpunkt des fremden zu gehen . sie warteten bis zu dem nächsten Vollmond und gingen dann kurz nach der Sperrstunde zum Tor des Friedens . Als sie am Tor des Friedens ankamen , war dort noch niemand zu sehen , als sie gerade schon fortgehen wollte, hörten sie eine stimme hinter sich , es war wie sie zu wissen glaubten , eine weibliche ziemlich rauchige stimme . Und als sie sich wieder umdrehten stand vor ihnen eine etwas ältere Frau , die sich das lange wirre , graue haar in die Stirn fallen ließ und deren stechende grüne Augen die beiden Frauen musterten .Gwin versteckte sich in Paola ´s schwarzen haaren und steckte nur noch die Nase aus dem schwarzen dichten haar Paola ´s. “Warum habt ihr uns hierher bestellt? „; diesmal war es Bianca die das Wort hatte . Paola stand still schweigend da und lauschte dem Gespräch andächtig . Die merkwürdige Frau murmelte etwas vor sich hin , dass einzige was man verstehen konnte war „ die Ähnlichkeit ist nicht zu übersehen “ doch das war nicht , dass was die zwei hören wollten . Sie sahen sich mit etwas zweifelndem Blick an Paola schüttelte den kopf ~Wovon redete diese Fremde und was wollte sie damit sagen ? ~ langsam überkam sie ein ungutes Gefühl bei der Sache , irgendetwas war hier nicht in Ordnung ob es gut oder doch eher von böser natur war würden sie erst später wissen . doch dann riss die fremde Paola aus ihren Gedanken und Paola zuckte kurz zusammen , sagte aber nichts , da Bianca das für sie übernahm „ Ich denke ihr wollt uns etwas sagen . also fahrt doch bitte fort in eurer Mitteilung , wir haben nicht die ganze nacht zeit ! “Die Fremde schaute etwas betreten aus , stellte sich dann aber doch erst einmal vor , ihr Name sei Zuira. Sie sei Wahrsagerin und hätte ihnen etwas wichtiges zu sagen . Paola schüttelte den kopf Zuira redete ihr etwas zu viel . Doch dann platze es förmlich aus der alten Zigeunerin heraus.„Eure Eltern , ja wie soll ich sagen , es kommt mir dumm vor , aber irgendwann müsst ihr es ja schließlich wissen .Ihr seid Geschwister . Kurz nach eurer geburt starb eure Mutter, sie war ein Elementarengel , euer Vater jedoch wollte nicht ohne sein ,auch wenn er als Vampir ein leben als unsterblicher führen könnte , stieg in das reich der toten hinab und bat darum bei seiner Frau leben zu können .Man gewährte ihm diese bitte. Seine beide Töchter , die eine eine der mächtigen fünf, die andere eine Vampirmagierin blieben auf der Erde . die eine wurde zu den Engeln geschickt um später die dritte Schwester zu vernichten, um dadurch selbst zum Dämon zu werden und die Herrschaft über ein land zu nehmen . genauso wie die andere eine Magierin .ihr seht also es war kein Zufall , dass ihr euch traft.“ nach diesen Worten war die fremde verschwunden und die beiden Schwestern blieben alleine zurück und starrten sich betreten an.





Der verdrängte Schmerz

Paola warf dem Mädchen , was neben ihr stand , einen unfreundlichen Blick zu und dann drehte sie sich um , verschmolz ohne ein Geräusch zu verursachen mit der Nacht , die die Drei umgab . Ihre langes Haar wehte leicht im Wind und alles an ihr schien mit der Nacht zu verschmelzen . Manchmal konnte man das Gefühl haben , dass Paola die Nacht war . Dazu trugen auch ihre schwarzen , manchmal rot aufblitzenden Augen bei . Gwin der immer noch auf ihrer Schulter saß , und beunruhigt keckerte , als seine Herrin fast fluchtartig die zwei Fremden , von dem die eine ihm eine Freundin geworden war , verlassen hatte. Sie ging durch diese dunkele Nacht , die nicht weniger dunkel war , als der Wald in dem sich die junge Dämonin nach vielleicht einer Stunde befand .Sie fühlte sich wohl in dieser Dunkelheit , in diesem ruhigen und doch angsteinflößenden Zustand . In dem man versinken und sterben konnte . –Sterben ja , allerdings , wenn man starb was kam danach ? Paola versank in diesen Gedanken und sie dachte nach , was Gloria nach ihrem elenden Tod erwartet hatte . Ob es so etwas wie Vergeltung gab ,oder ob doch alles was unrecht war , und man nur leiden musste . Was wem nach dem Tod nichts kam ? Einfach nur ein tiefer dunkler Abgrund , der einem die Schatten seiner Seele offenbarte ? Etwas was niemand kannte und doch alle es wussten ? Was kam nach dem Tod ? Eine Zeit lang überlegte sie , ob sie sich das Messer in die Brust rammen sollte , um es so heraus zu finden und diese Welt so zu verlassen und niemals wieder kehren . Aber was würde sie erwarten ? würde sie einfach sterben und alles was ihr lieb war zurück lassen ? Verbannt von denen , denen sie einmal hatte helfen wollen . Verdammt von denen , denen sie mit dem Mord an ihrer Schwester geholfen hatte , ohne das diese es wussten . Nur sie und die Tote wussten davon . Paola del la luna hatte immer noch daran zu arbeiten, all das zu vergessen , was geschehen war , aber es fiel der jungen Dämonin nicht leicht . Nein ganz im Gegenteil ,es fiel ihr furchtbar schwer , so zu leben und sich immer wieder der einen Frage zu stellen , so wie sie es jetzt gerade tat . Darüber nachzudenken , was Gloria nach dem Tod wieder fahren war , oder ob es einfach nur eine Leere war , eine unheimliche Leere , die da war , wenn man tot war . Was kam danach ? Was kam nach dem Leben ? Kam danach wirklich der Tod ? Ihr fällt ein Lied ein . Ein Lied , was sie früher immer gesungen hatte , wenn sie ihren Gedanken nachhing , wenn sie darüber nachgedacht hatte , warum sie keine Eltern gehabt hatte und nie welche haben wird. Paola seuftze und ließ die Zeilen in ihrem Geiste noch einmal an sich herankommen , sie hatte geglaubt sie hatte sie vergessen , doch es war nicht so . Paola lächelte , sie hatte es als Kind immer gesungen , wenn sie Angst gehabt hatte , immer wieder und mit zunehmendem Alter hatte sie es vergessen , zumindest hatte sie das geglaubt . Doch nun hörte sie ihm Geiste ihre kleine Kinderstimme singen : Dort wird etwas sein, wenn der Körper stirbt. Ich hab Angst, dass dort doch nichts sein könnte und bin wie gelähmt. Langsam rinnt mein Leben Wie der Sand durch meine Hände. Umsonst scheint all mein Streben :Verloren in der Ewigkeit. Die Worte , die sie im Geiste hörte, erinnerte sie an dass , was sie erlebt hatte. An das was gerade vor wenigen Atemzügen geschehen war . Wieder hatte man ihr Leben , was sie sich neu erbaut hatte , einfach umgestoßen ohne darauf Rücksicht zunehmen , ob sie das auch wollte . Sie hatte es nicht gewollt . Sie hatte nicht gewollt, dass alles wieder anders wird ,. Das alles wieder anders war , als sie es sich gedacht hatte . Alle ihre Pläne waren verschwunden , wie im etwas nie da gewesenes . Paola hasste es , wenn andere ihr sagten , was sie zutun und zu lassen hatte , aber diesmal hätte sie sich entscheiden können . Doch sie hatte die falsche Entscheidung ganz allein sie , hatte alles falsch gemacht , Sie , Paola , war Schuld daran , dass ihr Leben schon wieder , wie ein Trümmerhaufen vor ihr lag . Wie ein Scherbenmeer , indem sie jetzt die Aufgabe hatte , dieses Meer aus Scherben , wieder zusammen zu legen und sich so wieder eine eigene Welt zu schaffen , die niemand zerstören konnte . Nur sie hatte das Recht in dieser welt zu leben , nur so konnte sie den Schmerz den sie in sich trug verbergen und nur so konnte sie leben ,wie jeder andere Dämon auch und nur mit klarem Verstande , konnte sie denen Helfen die Ihre Hilfe nötig hatten . Aber vielleicht hatte Paola selbst ja einmal Hilfe nötig , vielleicht musste ihr einmal geholfen werden , um sich selbst zu verstehen . Vielleicht würde eine Höhere Macht einmal ihr Schicksal in die Hand nehmen und sie den richtigen Weg weisen , vielleicht würde es ihr aber den falschen weisen . Paola schüttelte den Kopf , es waren zu viele Gedanken , die ihr da durch den Kopf kreisten und immer wieder fragte sie sich , ob es diese Überlegungen wohl wirklich in ihr gab .Manchmal spielten ihre Gedanken ihr einen Streich , aber diesmal fühlte Paola sich so beklommen und sie sah traurig auf den Boden . Das Gras auf dem sie ging , wirkte genauso erschöpft wie sie . Aber das waren wahrscheinlich wieder nur Einbildung . Die schwarze Rose von Quiqourt ,diesen Namen hatte sie einst von ihrer Lehrmeisterin bekommen , kam erst langsam voran und sie schien auch nicht zu bemerken, dass sie langsam an einen See kam . Es war ein kleiner , dunkler See , dessen dunkles Wasser den Mond spiegelte , der heute besonders schön war . Aber sie konnte nicht auf die Schönheit dieses Bildes achten , sie war so verwirrt , von dem was , in den letzten stunden erfahren hatte . Alle ihre Erinnerungen waren wieder hochgekommen , und alles war zerstört durch diesen einen Satz „Ihr seid Schwestern “ Sie setzte sich auf einen Stein , der am Ufer des Sees und starrte in die Dunkelheit . Gwin , der kleine Marder tat es seiner Herrin gleich , setze sich ihr vor die Füße und sah zu ihr auf , um abzuwarten , was die nächste Reaktion der jungen Frau war . Aber Paola tat ersteinmal gar nichts. Sie nahm den Dolch , der ihr um den Hals hing in die Hand und ließ diesen immer wieder durch ihre Hand fallen .. Auf und runter . Sie lächelte versonnen , als die klinge mit Blut benetzt war . Es war nicht viel , aber dennoch war es blut , rotes Blut . Rot ....Sie musste Lachen , wie sie so das saß und das Blut sah . Dabei war ihr gar nicht zum Lachen . Aber sie lachte immer , wenn sie traurig war . Immer wieder , und es war ein merkwürdiges Lachen, was heute ihrer kehle entsprang. Es klang kalt und doch anders , als dieses Lachen , was nichts aussagte . Paola sah in Gwins schwarze Augen und hatte das Gefühl in die Ihrigen zu sehen . Es waren die Augen des Marders , die sie aufhören ließen zu lachen . es war ein trauriger , abgrundtief trauriger Blick den ihr das Tierchen zu warf . Sie wusste , wer sie war, zumindest glaubte sie , dass sie wusste wer sie war , doch glauben heißt nicht wissen . Der Glaube ist etwas , was leben lässt , aber bei Paola war es diesmal anders . Sie hörte abrupt auf mit diesem hysterischen Lachen und starrte Gwin an . Für einen Moment schien es , als wäre es nicht mehr die alte gefasste Feuerdämonin . Paola kam es mit einem Mal vor , als hätte sie sich die ganze Zeit selbst belogen und betrogen . Die ganze Zeit an sich vorbei gelebt . An dem was sie einmal angestrebt hatte , sie konnte immer noch helfen , aber nicht so , wie sie es sich immer gewünscht hatte , dass war nicht , das was sie sich gewünscht hatte . Das war ein völlig anderes Leben , als das was sie sich vor genommen hatte und doch war es schön .Sie konnte nur versteckt helfen und doch erfühlte sie es mit Freude , wenn sie sah , dass es Menschen und Tieren gut ging . Wenn sie die Strafe der Götter nicht so harten walten ließ . Aber trotzdem vermisste sie ihr altes Leben . Paola starrte immer noch auf Gwin , gern hätte sie jetzt jemandem zum Reden gehabt , aber sie konnte nicht mehr reden , mit dem Marder ging es nicht . Ihr schien es als würden ihre Worte ihr im Halse stecken bleiben . Es schien ihr merkwürdig , aber irgendetwas hatte sie verändert . Ihr leben wurde von fremden Mächten gelenkt. Paola schüttelte den Kopf . Nein , weiter Trübsal blasen half hier gar nichts . Sie musste sich selbst , etwas ein fallen lassen . Vielleicht würde sie dann später , wieder zurückkehren und mit ihrer Schwester denselben Weg gehen . aber sie wusste es noch nicht . Doch schien es schon fast unwiderruflich , hatten die Augen eben dieser die junge Dämonin so an sich gefesselt , dass sie weiter in ihrer Nähe haben musste und wollte , aber jetzt wollte sie sich selbst helfen, dann konnte sie darüber nachdenken . Jetzt wollte sie sich selbst helfen und niemandem anderem . Jetzt konnte sie eine alte Bekannte auf suchen und deren Versprechen einlösen . Paola wusste auch schon wen , sie da fragen würde . Die Kräuterhexe Shaire. Niemand mochte die Seithr , aber sie hatte Paola damals angeboten ihr zu helfen. Sie war auf dem Wege in die Stadt und Sie brauchte nicht lange , um sich zu der Stadt durchzufragen in der sie Shaire das letzte Mal sah und wo diese ihr Haus hatte . Paola wusste das Shaire sie schon erwartete . Sie konnte den Geist der Seherin an den Ihren anklopfen spüren , aber so leicht wie sie jetzt noch glaubte , würde es nicht werden zu dem Haus ,was an einem Fluss lag ,zu gelangen. Sie hatte ein ungutes Gefühl , wenn sie an das Haus dachte , was selbst bei Tag in einer Gegend lag, die furchtbar angsteinflößend und dunkel war. Warum ihr diese Dunkelheit Angst einflößte , das vermochte die junge Dämonin nicht zu sagen . Es war eine andere Dunkelheit , so merkwürdig . Kaum einzuordnen , ungreifbar . Die junge Frau vermochte es kaum zu beschreiben , dafür gab es keine Worte , um dieses merkwürdige Gefühl zu beschreiben , wenn sich diesem Haus an dem wasser nähert , was nicht heller wirkte , als der Nachthimmel , aber das war in Städten wie diesen auch kein Wunder.. Paola befand sich schon auf dem Steg des Hauses , als sie hinter sich ein Geräusch vernahm und sich blitzschnell umdrehte . Sie riss die Klinge aus dem Gürtel , die nun kurz aufblitze im Lichte des Mondes . Ihre schwarzen Augen funkelten wild und sie starrte dorthin , woher dieses merkwürdige Geräusch gekommen war .Das funkeln in ihren Augen legte sich , als sie den Kopf senkte und die Augen schloss . Was hatte sie nur so verändert ? Warum war sie zu dem geworden , was sie war ? Ihr Blick schweifte noch einmal in die Richtung aus der das Geräusch gekommen war , dann drehte sich die junge Frau wieder um und ging langsam den Steg entlang zum Hause ihrer alten Bekannten. Sie sah sich immer wieder etwas beunruhigt um , und immer wieder hatte sie das Gefühl , als würde sie jemand beobachten , aber sie schien sich jedes Mal zu täuschen .Sie konnte nichts erkennen , jedes Mal starrte die junge Dämonin ins Leere jedes Mal sah sie nichts . Paola stand nun vor dem Haus der Seherin ,wollte gerade die Hand heben , als die Tür , der mit Reeddach gedeckten Hütte aufging und eine Frau mittleren Alters heraustrat . Sie hatte langes , schlohweißes Haar , dass ihr in Strähnen ins Gesicht fiel und ein Mal auf ihrer Stirn verdeckte . Als sie Paola aus ihren wasserblauen , eisigen Augen ansah , gefror dieser immer noch alles Blut in den Adern. Sie sah ihre alte Freundin an . Als diese Begann zu sprechen , klang es , als würde ein Blech Metall auf ein anderes Treffen , nur viel höher. „ Ich habe dich schon erwartet , meine Liebe “ Sie lächelte und wieder versuchte Paola dem Blick dieser merkwürdigen Frau stand zu halten . Sie hatte ihr aufs Wort geglaubt , dass diese sie schon erwartete .Oh ja , wirklich ... Sie sah sich um , es hatte sich nichts verändert . Auf dem Tisch lag ein Totenschädel , von dem sie gar nicht wissen wollte woher eben dieser kam. Sie verzog angewidert das Gesicht und setze sich auf einen kleinen Stuhl , der ebenfalls nichts so aussah , als würde aus dem normalen Material gemacht werden . Sie lächelte der Freundin kalt zu und ihre schwarzen Augen blitzen kurz auf .Als sie die Stimme erhob , keckerte Gwin , der immer noch auf ihrer Schulter saß , beunruhigt . „Ihr botet mir einmal eure Hilfe an , nun jetzt ist es soweit . Ich brauche sie . Da ich nicht weiter weiß und auf der Suche nach mir selbst bin , möchte ich euch bitten . Euer versprechen einzulösen und es mir gegenüber zu halten . Ich suche euren Rat und ich würde mich freuen , wenn ihr mir die Ehre erweist und mir helft mein Problem zu lösen . Es ist kein großes Problem , aber ich fühle mich seit einiger Zeit merkwürdig in die Tiefe gezogen . Es ist als würde etwas in mir nach Erlösung schreien . Es ist ein merkwürdiges , mir völlig Fremdes Gefühl . Hilf mir Shaire ... ! “Zum ersten Mal sprach sie die Frau , die ihr eine gute Freundin war mit dem Namen an und sie sah sie fast schon flehend an . Ihre schwarzen Augen füllten sich mit Tränen und sie fühlte wie diese salzig und nass an ihren wangen herunter liefen . Paola fuhr mit dem rechten Handrücken über ihre Augen und lächelte . „Verzeih “ Sie sah auf und vor ihr sah sie , die Frau die ihr helfen konnte und sollte. „Ich denke , da habe ich nichts zu verzeihen , wohl eher du . “Für einen Moment schwieg sie , dann erst sprach sie weiter „ Ich werde dir aus den Drachenknochen lesen , dann wirst nicht nur du mehr erfahren , sondern auch ich . Werde mehr über deine Vergangenheit erfahren. “Shaire ging um die Knochen zu holen , als sie sich zu Paola setzte und diese Die Drachenknochen sah , wurde ihr eis kalt und bange ... Was würde ihre zukunft bringen ? Wollte sie überhaupt in die Zukunft sehen oder wollte sie das Verdrängte hochkommen lassen ? Die Seherin schien alles was in ihr vor ging zu spüren , sie schien zu wissen ,wie es ihr ging und lächelte sie aufmunternd an .Dann warf sie die Knochen mit den Worten :Manin !Wyrda !Hugin ! auf den Tisch und starrte auf diese eine ganze Weile ohne , dass sie etwas sagte . Als sie Paola anschaute , ahnte diese etwas , was sie nicht einzuordnen wusste . „ In den letzten Stunden hat sich dein schicksal mit dem eines anderem vermischt . Es gefällt dir nicht , wie es geschehen ist und du möchtest gerne alles vergessen machen , aber du kannst es nicht . Aus deiner Vergangenheit sehe ich , dass du viel erlebt hast , auch einiges was du nicht als positiv siehst . Du hast viele Fehler gemacht , die du nicht rückgängig machen kannst , und dennoch musst du mit ihnen Leben , du hast jemanden deiner Blutsverwandten getötet und doch brachte es dich weiter . Ich weiß nicht in welcher Form , aber ich spüre , dass es dich tief in die Schatten deiner Seele zwingt und dich in die Knie zwingt , auch wenn du weißt , dass es so am besten war .... Du hast zu viel verdrängt . Ich kann nicht alles sehen , aber du musst damit abschließen .Sonst wirst du in Zukunft darunter leiden , was in deiner Vergangenheit geschehen ist . In deiner Zukunft sieht es gut aus . Du lernst jemanden Kennen , den du vielleicht schon kennst , dem du vertrauen kannst und dem du alles erzählst , was dir bedrückt . Doch ich kann nicht erkennen , wer es sein wird . Aber ich weiß, dass sich in deiner Zukunft viel verändern wird. Sei es zum positiven oder negativen . Es wird dich weiter bringen und du wirst für diese Person kämpfen .. Vielleicht auch für sie sterben , aber das glaube ich nicht . Denn die Knochen zeigen Besserung in der Zukunft , doch ich kann mich irren und die Zeichen falsch deuten . Deine Zukunft scheint verworren und du kannst jeden weg einschlagen , denn du siehst und jeder davon wird dich weiter bringen , jeder davon wird dich lehren Entscheidungen weise und überlegen zu treffen. Ich hoffe , dass es dir gelingen wird und du nie wieder etwas derartiges erleben musst , wie in der Vergangenheit . Es ist schlimmer als es ist , aber du hast es verdrängt , dass ist noch schlimmer , als dass was du getan hast . Gehe dorthin wo , du es erlebt hast und lasse alles wieder in deinen Geist zurück kehren nur so , kannst du alles vergessen , nur so , kannst du dich selbst vor deinem innerlichen Tod retten . Paola , ich hatte dich von anfang an richtig eingeschätzt . Du bist vor deinen Problemen fort gelaufen , aber doch hast du dich ihnen gestellt , du bist eine starke Frau und du wirst es immer bleiben . Ich wünsche dir viel Glück , auf deinem weiteren weg. Doch nun verlasse mich und folge deinem Herzen ,.. Ich hoffe du triffst die richtigen entscheidungen ... “ Paola tat wie ihr geheißen . Sie erhob sich und trat vor die Tür des hauses . Sie ging langsam den Steg herunter und wieder verschwand sie in der nacht .... .






Brennendes Land


Durch die dunkele Nacht hindurch schritt die junge Dämonin nun fort . Es war so dunkel , dass sie kaum den Weg vor ihren Füßen sah . Sie fühlte sich wohl in dieser Dunkelheit . Sie spiegelte das wieder , was sie fühlte und dachte . In ihr war es so dunkel , so merkwürdig zwielichtig . Es schien in ihr hell und dunkel zugleich zu sein . Paola hatte Angst vor ihren eigenen Gefühlen , die sie so sehr in eine Ecke zu drängen schienen . Sie hatte so wahnsinnige Angst davor , dass sie es selbst nicht beschreiben konnte . Sie wäre am liebsten zu Boden gesunken und nie wieder auf gestanden , den Kopf in den Sand gesteckt oder auch in das Wasser , was sich unter ihren Füßen unter dem Steg befand , auf dem sie immer noch ging .
Aber sie wusste , dass diese Flucht vor allem ihr nicht helfen würde , sie konnte alles nur noch schlimmer machen . Und dennoch hatte sie Angst vor sich selbst . Vor ihren versteckten Gefühlen . Sie verstand sich selbst kaum . Es war so merkwürdig . Sie konnte sie vor Anderen verstecken , aber vor sich selbst konnte sie sie nicht verstecken . Sie musste sich in diesem Moment eingestehen , dass es etwas anderes war . Gefühle vor jemandem zu verstecken , aber vor sich selbst konnte man sie nicht verstecken . Paola fühlte wie etwas nasses , salziges an ihren Wangen herunter lief . Sie hatte schon lange nicht mehr geweint , so lange war es schon her , die junge Frau wusste es nicht mal mehr . War sie wirklich so gefühllos geworden oder hatte sie das alles nur gespielt ? War sie wirklich die Person , die hier jetzt weinend auf dem Boden lag ? Oder was das gar nicht , diejenige die damals ihre Schwester getötet hatte ,nur um zu bezwecken , dass diese nicht mehr Menschen umbrachte , unschuldig. Sie schüttelte den Kopf . Was hatte sie da selbst aus sich gemacht? War das wirklich sie ? Oder war es eine Fremde ? Nein , das war Paola del la Luna als Dämonin. Als eine Dämonin der mächtigen 5. Aber war sie nicht zu schwach? Konnte diese Schwäche sie je in eine Starke Dämonin verwandeln? Sie war sich nicht ganz sicher , aber hatte Shaire nicht gesagt , aus Stärke konnte Schwäche werden und aus Schwäche Stärke ? Waren Gefühle denn wirklich eine Schwäche oder glaubte sie nur , dass es eine Schwäche war ? Sie wusste es nicht , aber sie hatte das Gefühl , dass irgendetwas sich in ihr Gelöst hatte . Eine eiserne Kette war von ihrer Seele abgefallen und lies sie diese Welt mit ganz neuen Augen . Sie wusste von selbst was zu tun war . Sie hörte auf ihr Herz nur auf ihr Herz . Auf das was dort drin war , denn mehr gab es in diesem Augenblick nicht mehr . Nur noch der Weg ihres Herzen , dass was es ihr sagte . Sie ahnte nicht , wie viel es für sie noch bedeuten sollte . Endlich hatte sie sich selbst erkannt . Wofür das alles gut gewesen war . Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen und sie richtete sich auf . Erst jetzt bemerkte sie , dass es in ihrem Rücken hell war . So furchtbar hell , als wäre die brennende Hölle auf Erden gekommen .Oder brannte doch nur der Himmel ? Was für ein dummer Gedanke ,sagte sie sich und drehte sich langsam mit einer bösen Vorahnung um . Das Haus der Kräuterhexe stand in Flammen .Lichterloh schlugen diese gegen das Hause und Paola sah verwirrt , wie einige Männer um das Haus herumliefen und irgendetwas riefen ,was sie nicht verstehen konnte , aber vielleicht wollte sie es auch gar nicht . Nur wenige Wortbrocken drangen zu ihr hindurch . Es waren Worte , die sie schon so oft gehört hatte , wenn man sie verfolgt hatte . Sie hörte nun , wie die Männer lauter schrieen . Sie schienen etwas zu sagen . Nur das eine schwirrte in dem Kopfe der Jungen Frau herum : Die Hexe brennt in ihrer eigenen Hölle . Sie schüttelte den Kopf . Shaire hatte ihr gesagt , dass dies der letzte Rat sein würde , den sie ihr erteilen konnte. Ob die Seithr davon gewusste hatte ? Hatte sie gewusst , dass man vor dem Hause warten würde ? Hatte sie es gewusst oder war das alles hier nur Zufall . Paola wäre bloß zu gern zurück zu dem windschiefen Hause gerannt , doch da sah sie schon jemanden auf sie zu kommen . Ein Mann, groß und schlank gebaut .Er kam mit ruhigem Schritte auf sie zu . Plötzlich löste sie die Verzweifelte aus ihrer Starre und rannte davon . Immer schneller trugen sie ihre Beine über das Land und es schien als würde alles Land brennen . Ihre Füße waren heiß , aber Paola war das Feuer gewohnt . Sie war es einfach gewöhnt auf brennendem Boden zu laufen und sie liebte es , aber auch den Schmerz , den sie dabei verspürte . Es war schön . Sie schüttelte die Gedanken von sich ab und rannte einfach immer weiter und weiter , ob sie Angst hatte ? Nein , sie fühlte für diesen Moment nichts . Nur das Eindringen der Luft in ihre Lungen und das wurde nach einer Zeit auch schmerzhaft . Ihre Haare flogen ihr ins Gesicht , schweißnass waren sie und klebten an ihrem Gesicht fest . Paola hasste es , ihre Haare klebten an ihrem Gesicht fest und selbst ein Windstoß bekam sie nicht von der Stelle . Irgendwann , es kam ihr für nur einen kleinen Moment vor in dem sie gelaufen war . Brach sie keuchend an einem Baumstamm zusammen . Vor ihren Augen war alles verwischt und verschwommen , alles war so unklar und doch so klar . Sie wusste was sie tun sollte und wusste es doch wieder nicht . Wohin durfte sie gehen ? Durfte sie überhaupt den Schritt in ein neues , anderes Leben wagen ? Sie konnte ihre Fehler nicht wieder gut machen , aber sie konnte lernen mit ihnen zu lernen . Paola lächelte . Ja , dass wollte sie schaffen . Mit Hilfe von ihren Gefühlen konnte sie es schaffen . Sie brannte innerlich so sehr . Sie stellte sich selbst so viele Fragen . Fragen über Fragen , Fragen die sie nicht einschätzen konnte . Fragen , die sie sich schon so lange gestellt hatte , aber nie laut . Nie hatte sie sich getraut auf ihre Gefühle einzugehen . Sie hatte sich so lange in sich selbst gefangen Gefühlt . Sie hatte das Wunschdenken schon längst auf gegeben , aber dann war es wie auf unerklärliche Weise wieder zurück gekommen und sie wusste nicht , was es war , aber sie wusste , dass sie es wieder ausnutzen wollte . Sie musste mit ihren begangen Fehler leben lernen . Solange sie das nicht konnte, würde sie niemandem helfen können und das erfüllte sie wieder mit Trauer , aber gleichzeitig war es auch ein Ansporn war es doch ihr größter Wunsch den Menschen zu helfen . Die junge Dämonin spürte wie die Sicherheit wieder in ihre Glieder zurück kam und etwas schien sie zu beschwingen . Sie würde nie ihre Gefühle oder Gedanken vor einem Fremde offen legen und ihre Kühlheit würde sie immer beibehalten , aber sie konnte doch anders auftreten . Sie atmete tief durch ,als wolle sie sich damit selbst beweisen , dass sie es schaffen konnte . Sie wollte nicht viel erreichen . Nur wieder selbst fühlen . Manchmal kam sie sich so vereist , wie der See im Winter vor , der bei ihrer Großmutter gewesen war. Aber das war nicht sie , sie hoffte jedenfalls nicht , dass sie das war. Sie hatte es als so schön in Erinnerung zu fühlen und zu lieben und zu hassen und all das zu zeigen , wenn auch nur vor Freunden , denn eins hatte mir ihr eingeschärft . Gefühle machen schwach und man darf sie nicht jedem zeigen . Aber machten Gefühle wirklich richtig schwach ? Machten Gefühle im Kampfe schwach ? Konnte man , wenn man Gefühle zeigte nicht auch Stärker als sein Gegner werden ? Konnte man mit Gefühlen nicht auch verletzt werden ? Paola hatte ihre Zweifel , ob es wirklich gut war diesen Entschluss zu fassen . Aber sie musste ja nicht gleich Die Welt umarmen gehen , dass verlangte niemand von ihr . Vielleicht sollte sie erst mal mit ihrer Schwester anfangen ? Mit ihrer Schwester ? Dieser Gedanke erschien Paola als merkwürdig . Ihre Schwester. Hatte sie eine Schwester ? Ja , sie hatte eine Schwester . Keine Traumschwester , wie sie sie sich als Kleines Mädchen immer so sehr gewünscht hatte . Sie hatte davon geträumt mit ihr zu spielen und spaß zu haben . Heute wollte sie nicht mehr Spielen , heute wollte sie die Schwester als Vertrauensperson .Sie würde die Schwester aufsuchen , nachdem sie ihrer Vergangenheit einen Besuch abgestattet hatte . Einen etwas längeren Besuch . Sie wollte ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen , denn erst dann konnte sie vergessen , was man ihr angetan hatte und das niemand anders an dem Schuld war , was sie jetzt war sondern nur sie . Sie ganz allein . Nur sie hatte diese unverzeihlichen fehler begannen und niemand anders war dafür verantwortlich . Sie hatte sich dazu entschieden den Dolch ihrer Schwester in deren Brust zu stechen. Paola rannen bei diesen Gedanken die Tränen über die Wange . Ihr ging es besser , als vorher , aber die Erinnerung daran tat furchtbar weh . Es tat mehr als weh . So dazu sitzen und nichts gegen die Wiederkehrenden Schmerzen tun zu können . In Ihr schien es wahrlich zu brennen und mehr als das .... Es brennte und ihr Herz stand in Flammen und sie konnte nichts dagegen tun. Denn sie wollte ja , dass ihr Herz in Flammen stand. Sie sah auf den Boden . Sie konnte doch nicht einfach so zu sehen , wie sie selbst innerlich verbrannte .Aber vielleicht war , dass der einzige Ausweg aus dieser Welt aus dieser Angst. Vielleicht , alles war möglich , aber nichts ist unmöglich . Es konnte alles passieren und doch alles wie beim alten bleiben . Davor hatte sie wohl am Meisten Angst die Junge Dämonin die dort an dem Baum gelehnt saß . Paola erhob sich nach dem Die Nacht , sie hatte gar nicht bemerkt , wie lange sie nachgedacht hatte und sich Gedanken über all das vergessen getan hatte. Sie schüttelte den Kopf . Wie mechanisch stand sie auf und starrte vor sich hin , für einen kurzen Moment wurde sie wieder von Selbstzweifel überwogen , aber dann raffte sie sich zusammen und ging dorthin , wo man damals den Kampf zwischen ihr und ihrer Schwester hatte sehen können . Und wo ihr Gwin hinzugelaufen war .Gwin , wo war er eigentlich ? Sie hatte ihn schon Tage lang nicht mehr gesehen und wusste nicht mal, wo er sich rumtrieb , sie schüttelte den Kopf . An dem Tierchen war ihr schon immer etwas komisches dran gewesen . Er war zu ihr gekommen , als sie in großer Trauer und Angst war und schien sie nun zu verlassen , wo sie all das überwunden hatte . Paola schüttelte noch einmal den Kopf , als wolle sie diesen Gedanken vertreiben . Der kleine Marder war ihr doch irgendwie etwas wichtig geworden und sie hang an ihm . Was sie nicht ahnte , war dass es tatsächlich so war ... Der Marder war gekommen um ihr über eine Schwere Zeit hinweg zu helfen und war wieder gegangen ,als er merkte, dass seine Herrin ihrer Gefühle und Gedanken Herr geworden war . Doch Paola war das Tierchen wichtiger geworden , als man glauben konnte . Sie war nicht weit von dem Baum entfernt , auf dem sie damals gesessen hatte , als Gloria sie heimgesucht hatte und sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hatte .Sie setzte sich auf den alten Baum und lehnte den Kopf gegen eben diesen. Seine alte , schon blätternde Rinde schien ihr Schutz zu geben . Der Baum strahlte eine merkwürdige Stärke aus und Paola wünschte sich , so stark wie dieser Baum zu sein . Sich von niemandem aus der Bahn werfen zu lassen und immer fest verankert im Boden stehen . Für einen kurzen Moment beneidete sie den Baum und strich mit ihrer Hand über dessen Rinde..... Plötzlich durchzuckten sie die Bilder und Eindrücke der Vergangenheit so sehr , dass sie totenbleich wurde.. Sie spürte genau , alles wie sie sich gefühlt hatte . Sie sah den entsetzen Blick von Gloria und ihre zitternde Hand , die den Dolch in der Hand hielt und dessen Spitz auf die Schwester richtete . Paola schrie auf , dass alles tat furchtbar weh . Alles noch einmal zu spüren und alles kam noch einmal hoch . Es war als wären Tausend Messer , die ihr Herz durchbohrten . Paola litt für einen winzigen Augenblick so wie damals . Dann war der Schmerz ganz plötzlich fort und sie hörte auf vor sich hin zu wimmern und schlug vorsichtig die Augen auf . Vielleicht aus Angst , dass die Vergangenheit zurück gekehrt sein könnte . Aber da war nichts .Da war nur sie ... Sie und die Dunkelheit . Paola lächelte , ja manchmal war sie wirklich töricht . Aber das war ja auch etwas was sie auszeichnete sagte sie sich zumindest immer wieder . Sie hatte ihr Leben und sich selbst gehasst . Ihre Taten und ihr Denken , sie hatte all das verabscheut . Sogar ihr Gesicht , wenn sie sich in einem Flusse wusch hatte sie angeekelt . ´Langsam kam ein komisches Gefühl wieder . es ließ sie sich werden . sie wusste , dass die Vergangenheit ein Fehler war . Vielleicht sollte es gar keine Vergangenheit geben , aber es gab sie nun mal und daran war nichts zu rütteln . Sie konnte die Uhr nicht zurück drehen und , dass wollte sie , wenn sie es sich Recht überlegte auch irgendwie gar nicht , war sie doch stolz auf sich . Aus irgendeinem grund konnte man immer Stolz sein . Das hatte sie gelernt . Sie sah sich in der Dunkelheit um . Da war etwas gewesen. Aber was , sie hatte ganz deutlich etwas vernommen . Es war ein Rascheln im Gebüsch gewesen .Sie sah sich verwirrt um ,aber entschied sich dann doch dafür , es als einen Spaß ihrer Gehörsinne zu betiteln. Sie lehnte den Kopf gegen den großen , breiten Stamm des Baumes. So war Paola rasch im Reiche der Träume . Ein glückliches Lächeln lag auf ihren Lippen . Wovon träumte sie wohl ? Vielleicht von einer besseren Welt von einer Welt , die so anders war , als diese in der Sie lebte . Sie träumte furchtbar gerne . Das Reich der Träume empfand sie als ein schönes Zuhause . Niemand wusste , wovon sie träumte , dass war ihr Geheimnis und sie hütete es wie einen Schatz , wie den Schmerz .Sie waren für sie ein großer Schatz . Ihre Schätze ,ihr Leben . Was sie nicht merkte war , dass Gwin auf den Baum geklettert war und hatte sich auf ihr Gesicht gesetzt . Er zog die Krallen aus und fuhr ihr vorsichtig über das Gesicht . Wobei er fünf , feine b blutendene Narben hinterließ . Man konnte es als Gwins Abschiedsgeschenk sehen , aber was war es? Und wofür ? Als Paola am nächsten Morgen aufwachte und zu einem kleinen Flüsslein hin und wusch sich das Gesicht , wie sie so auf ihr Spiegelbild auf der ruhigen Wasseroberfläche fielen ihr die Narben zu erst gar nicht auf . Aber dann sah sie sie . Die verkrusteten Narben , die Gwin hinterlassen hatte . Sie sah sich die Narben an und dann musste sie lächeln , sie schmerzten Kaum, aber waren doch ein wunderschönes Geschenk , was der kleine Marder ihr hätte machen können . Es waren dünne Striche von seinen Krallen hinterlassen , sie würden ihn immer bei ihr tragen lassen . Paola lächelte . Danke , Gwin ! Zwar war sie nun mit Narben im Gesicht nicht mehr halb so schön wie früher einmal , aber sie hatte Gwin bis ans Ende ihres Lebens bei sich . Der Marder war nur ein Begleiter gewesen , geschickt von den Engeln , um ihr diese Zeit nicht so schwer zu machen . Sein Bleiben war befristet . Paola war froh wenigstens eine immer währende Erinnerung an ihn zu haben . Fast zärtlich strich sie über die Narben .....


Paola blickte noch einmal in ihr Spiegelbild und als sie das Bild sah , was sie wiederspiegelte auf der reinen Wasseroberfläche, schlug sie mit der flachen Hand auf eben diese und ihr Angesicht wurde auf der Oberfläche zerschmettert .Sie schüttelte den Kopf , plötzlich wuchs ein Gefühl in ihr auf, dass sie so noch nie gespürt hatte .Es war so etwas wie Scham . Sie schämte sich für die Narben , die Gwin ihr zugefügt hatte .War es wirklich ein schämen ? Paola dachte sofort an einen Langen Mantel mit Kapuze , hinter dem sie die Narben verstecken konnte . Die würden mit der Zeit verblassen , wie die Erinnerung an Gwin , aber sie würden nie ganz verblassen . Nie . Das schwor sich die Junge Dämonin im inneren Ihres Herzens und sie wusste , dass sie diesen Freund nie vergessen würde. Denn er war einer der wenigen ,der immer da gewesen war . Wenn nicht der einzige . Langsam hatte sich die Wasseroberfläche von ihrem Schlag wieder erholt und sie konnte wieder auf die silbrige ruhig da liegende Wasserfläche schauen und wieder sah sie nur ein trauriges , aber nicht mehr ganz mutloses Gesicht , es war ihr Gesicht . Ihre schwarzen Augen blitzen immer wieder auf und es schien als würde in ihnen das Feuer wohnen . Sie atmete tief durch und dann drehte sie sich von ihrem Spiegelbild weg . Sie erinnerte sich im Wald irgendwo Wilderer gesehen zu haben .Der eine trug einen mausgrauen Mantel mit einer Kapuze . Nach dem dieser Gedanke ihr durch den Kopf gehuscht war ,begann sie zu laufen . So schnell sie ihre Füße trugen , immer schneller . Sie musste zu den Wilderen bevor diese Fort waren . Der Tag war schon längst angebrochen , aber vielleicht hatte sie Glück . Paola musste so schnell gelaufen sein , dass sie schon nach wenigen Minuten in der Nähe des Lagerplatzes ankam. Sie hatte tatsächlich Glück , als sie sich langsam anschlich , sah sie , dass die Männer schliefen und der , dem der Mantel gehörte ,ein kleiner , etwas rundlicher Mann , hatte den Mantel ausgezogen und an einen Baum gehängt . Es würde ein leichtes werden den Mantel vom Baume zu holen und sich dann aus dem Staube zu machen . Paola lächelte , der Mann würde genug Geld haben, um sich einen Neuen Mantel zu kaufen . Paola huschte zu der alten Mächtigen Eiche herüber und zog den alten , schon längst abgewetzten Mantel von ihren Zweigen hinunter . Sie sah sich immer wieder vorsichtig um , als sie ihn in Händen hielt und sich seitwärts in die Büsche schlug . Ein kühles Lächeln lag auf ihren Lippen , aber doch irgendwie frech . Sie zog sich den Mantel langsam und Geräuschlos an . Zog die Kapuze des Mausgrauen Mantels bis hin zu ihrem Kinn . Sie sah sich nicht noch einmal um , kein Fehler , wie sie später bemerken würde . Sie rannte einfach los , die eine Hand auf der Kapuze , damit keine nahend Wesen die Narben , ihre Erinnerung an Gwin , sehen konnten . Sie starrte auf den Boden vor ihren Füßen und sie wusste , sie würde das letzte Mal über diesen Boden laufen . In solchem Schritte . Hatte sie doch vor diesen Wald nie wieder zu betreten . Nie wieder und das würde sie schaffen , da war sie sich ganz sicher , sie wusste es einfach , vielleicht fühlte es die Junge Frau auch


(ist noch nicht ganz fertig .... )
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Der Verstand läuft den Menschen hinterher , vergeblich , sie sind zu schnell für ihn ;)
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Sune Donath (Webmaster) – BeitragVerfasst am: 19.07.2007, 21:33 –
Erst einmal willkommen auf der Welt der Worte :)

Ich muss gestehen, dass ich nur die ersten paar Sätze deiner Geschichte gelesen habe, aber dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen:
- Du solltest Absätze verwenden, um Luft in den Text zu bringen. Spätestens gleich vor dem Satz »Passt irgendwie zu meiner Stimmung« solltest du den ersten Absatz setzen.
- Einige Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler erschweren das Lesen des Textes.

Wenn du willst, kann ich mir den ersten Abschnitt noch einmal näher angucken und da mit dem digitalen Rotstift durchgehen.
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Sune Donath (Webmaster) – BeitragVerfasst am: 20.07.2007, 20:16 –
Gut, ich habe einen kleinen Abschnitt berichtigt. Wenn du vorhast noch mehr Geschichten zu schreiben, solltest du dir unbedingt einmal Bücher über kreatives Schreiben angucken. »Über das Schreiben« von Sol Stein ist sehr gut und ist bei Zweitausendeins zu finden.
Hier der kleine Abschnitt, den ich etwas überarbeitet habe:

Zitat:
Es war dunkel, kein Stern leuchtete am Himmel. Paola's Schwert lehnte an einer alten knorrigen Eiche und glitzerte im Mondschein, der hin und wieder zwischen den Wolken hervorkroch.
Die junge Frau, der das Schwert gehörte, hatte sich auf den Baum gesetzt. Paola starrte verträumt in die Dunkelheit. Ihre Augen schmerzten von der Schwärze dieser Nacht, in der sie nicht einmal die eigene Hand vor Augen sah, doch Paola hatte eine Vorahnung. Es war als hätten die Mächte des Bösen schon ihre kalten Hände um ihre Seele gelegt. Paola wusste nicht warum, aber etwas war anders als sonst. Bloß was? Die Stille bedrückte Paola, es war kein Laut zu hören.
Leichter Nieselregen setzte ein, der leise auf den trockenen Waldboden fiel.
Passt irgendwie zu meiner Stimmung, dachte Paola düster. Sie sah hinauf in die Baumkrone, deren Äste sich im Wind wiegten. Die Dunkelheit, hatte den hellen Tag vertrieben und sich auf die Gegend gelegt, leise wie der Schnee. Noch ahnte Paola nicht, dass diese Nacht im Dezember ihr ganzes Leben verändern sollte, es sollte so schwarz wie diese Nacht werden. Für immer. Paola's Gedanken waren an diesem Abend trübe, trübe wie die Sicht, dieser unheilverkündenden Nacht dunkel und undurchdringlich für Fremde.
Die junge Frau fuhr aus ihren Gedanken hoch, als sie leise Schritte vernahm.

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Ingo Laabs (Autor) – BeitragVerfasst am: 10.08.2007, 20:36 –
Bei "junge Frau des Schwertes" hatte ich eigentlich an eine Art Titel gedacht. "Junge Frau" wäre hier aber wohl ausreichend.
Außerdem würde ich noch ein paar Paolas rausstreichen und einiges umstellen und kürzer formulieren. Nach meinem Vorschlag würde das Ganze dann so aussehen:

Zitat:
Es war dunkel, kein Stern leuchtete am Himmel. Paolas Schwert lehnte an einer alten knorrigen Eiche und glitzerte im Mondschein, der hin und wieder zwischen den Wolken hervorkroch.
Die junge Frau (des Schwertes) hatte sich auf den Baum gesetzt und starrte verträumt in die Dunkelheit. Ihre Augen schmerzten von der Schwärze dieser Nacht, in der sie nicht einmal die eigene Hand vor Augen sah.
Paola hatte eine Vorahnung. Es war, als hätten die Mächte des Bösen schon ihre kalten Hände um ihre Seele gelegt. Sie wusste nicht warum, aber etwas war anders als sonst. Bloß was? Die Stille bedrückte sie, es war kein Laut zu hören. Leichter Nieselregen setzte ein, der leise auf den trockenen Waldboden fiel.
Passt irgendwie zu meiner Stimmung, dachte Paola düster und sah hinauf in die Baumkrone, deren Äste sich im Wind wiegten. Ihre Gedanken waren an diesem Abend trübe, trübe wie die Sicht dieser unheilverkündenden Nacht, dunkel und undurchdringlich für Fremde. Noch ahnte sie nicht, dass diese Nacht im Dezember ihr ganzes Leben verändern sollte, es sollte ebenso schwarz werden. Für immer.
Die junge Frau fuhr aus ihren Gedanken hoch, als sie leise Schritte vernahm.
[/quote]

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, und ich würde sie auch gerne weiterlesen, wenn sie zu Ende geschrieben ist. Was mir aufgefallen ist, abgesehen davon, was Sune schon gesagt hat: Du wiederholst häufig unnötig Wörter und ganze Satzteile, beispielsweise am Anfang von Kapitel 2:
Zitat:
Paola warf dem Mädchen, was neben ihr stand, einen unfreundlichen Blick zu und dann drehte sie sich um, verschmolz ohne ein Geräusch zu verursachen mit der Nacht, die die Drei umgab. Ihre langes Haar wehte leicht im Wind und alles an ihr schien mit der Nacht zu verschmelzen.

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