Verschiedenes
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Wo noch die wilden Stürme wehn,
stand Mugols Bild auf Berges Höhn,
in einer Hand das Sonnenrad
zur Fruchtbarkeit von Mensch und Saat.
Gar wild der Heiden Volk es trieb,
dass diese stets erhalten ...
Jesus, Jesus, bleibe bei mir,
Halt und Trost am Bette sei mir,
nun, da meine Stunde schlägt.
Rette mich vor Satans Tücke,
nur zu dir ich sehnend blicke,
sei mein Heiland, der mich trägt.
Ach, ...
nach Johannes Greber, „Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes, seine Gesetze und sein Zweck – Selbsterlebnisse eines katholischen Geistlichen“ (als Download verfügbar unter www.gott-und...
Es tranken im Lande der Klänge
zwei Freunde einst goldenen Wein,
der eine schrieb edle Gesänge,
der andre schliff edles Gestein.
Sie wanderten weit durch die Wälder,
wo sinnend die Eichen ...
klamme Luft
liegt über schmelzendem Eis
als trüge sie heimliche Schuld
wallender Nebel
gebiert leise einen Nachen
milchiges Licht
entströmt dem modrigen Holz
und eine bleiche Fei
umfasst...
Es bleichen Hirten auf dem kargen Feld,
die Schafe zehren nur von schwarzem Gras,
ein dürrer Vogel, dessen Schreien gellt,
taugt kaum dem Raubgetier zum Fraß.
Aus totengelbem Regimentspalast
ei...
Der Mond, er leuchtet voll und rund,
mit Silber hüllt zu später Stund
die Lande er in Schweigen.
Nur um den alten Hünenstein,
da tanzen schwebend, leicht und fein
die Elben ihren Reigen.
Nun s...
milchige Augen
schimmern
in sanften Gesängen
leuchten
in leisen Gedichten
warme Lampions
in traubenartiger Dunkelheit
unter dem ockerfarbenen Mond
Ich wollte dich nicht töten.
Ich wollte dir bei lebendigem Leib die Haut abziehen
sie gerben
mir einen Ledermantel daraus schneidern
Ich wollte dich nicht schlagen.
Ich wollte dich aufschlitzen...
Ich spiele, spiele auf der Geigen,
ich spiele auf zum Totenreigen.
Die Klänge schweben, dunkle Ahnen,
die mählich ihren Weg sich bahnen,
sie senken sich in tiefe Weiher,
entzünden dort ein warmes...
Die große Bronzeglocke schlägt,
das dunkle Tor frisst Raum und Zeit,
Erkalten schwer ums Herz sich legt
und Schatten geben das Geleit.
Ein Schrei aus tiefstem Seelengrund
lässt schwinden Mond- ...
Tod, Tod, trauter Gevatter
wie oft hast du im Leben mich umfangen
als ich am Kreuzweg stand
und du von mir heischtest
das Vergangene, das erstorben
ich gab es dir
wenn auch unter Schmerzen
...
Aus dem Mutterschoß der Erden
fahrn auf schmalen Wasserstraßen
Schiffe mit befreiten Wesen
in die weite See des Lebens.
Lass auch meines mich besteigen,
lass mich weiße Segel setzen,
die sich ...
Zwei Kinder spielen im Sande,
es jagt vorbei der Verkehr,
im Grünen am Straßenrande
blüht purpurn ein Blumenmeer.
Ein Alter mit schlohweißem Haare
sitzt einsam auf einer Bank,
er denkt zurück ...
Du versteckst dich nur ?
Sie sagen du seiest fort ,
für immer .
Ich kann nicht glauben ,
dass sie Recht haben .
Du versteckst dich nur .
Ich vermiss dich doch.
Du kommst doch wie...
Schade von Raik Wächter (1)  Letzter Beitrag: 02.02.2007, 01:32 – Shriekback 
Fischstäbchen auf Schwedisch heißt
Fickspinne, wie kaum wer weiß.
Daraus lässt sich, muss man sagen,
leider Kapital keins schlagen.
© 2006 Raik Wächter
(Anmerkung vom [url=http://weltderwor...
Ein Zweig
ein Zapfen
ein Licht in dunkler Nacht
eines Herzens Kälte Verwandlung
Der blut´ge Leib erstarb, die Himmel schweigen,
auf Erden raunen samten dumpfe Fragen,
im Murmeln alte Zauberweiber zagen,
Gesichte wollen keine sich mehr zeigen.
Der Arme darbt und muss sein Le...
Inmitten von trostlosen Mooren
steht ein heimliches Haus,
ein Lichtlein geht von ihm aus,
scheint einsam und verloren.
So gerne böte Willkommen das Licht
den müden, weggewohnten
Wanderern, die...
Grau umhüllt sind Gottes Gefilde
und hienieden brauset der Wind,
von den Bäumen am Rande des Weges
längst die Blätter gefallen sind.
Der Weg, gar bodenlos vom Regen,
führt in ein trübes Einerlei,...
Schwarz
Ihr Haar
Es beschämt Ebenholz
Ich fasse nur Glas:
Sargkälte.
Metallisch
Der Glanz
Er lockt glucksend
Ich staube gelblich hernieder:
Quecksilbersulfid
Auf dem alten Druidenstein
die Wurzeln tief in den Grund geschlagen
wächst jetzt ein Herzkirschenbaum.
Blutige Früchte tropfen von seinen Zweigen
rubinfarbene Perlen eines sagenhaften Hortes
bere...
Aus des Propheten eiferndem Mund
tut sich die Mahnung des Höchsten kund
gleich flammendem Strahl,
dem Volke zur Qual:
Askese!
Höret, ihr habet gesündigt schwer,
liefet im Wahn dem Baal hinterh...
Entfärbt
Sein Gesicht
Es gebiert Angstschweiß
Ich schnauze das Urteil:
„Fünfundzwanzig!“
Undinen spielen im Silbersee
und duftend wie ein bauschiger Traum
der Nachtwald rauscht
die Bäume Blüten schütteln
dickleibig durch die Abendkühle
Falter flattern
und über fernen Gipfeln der Seh...
Kinder des Berges
Nacht umfaht des Waldes Dunkel,
taucht es ganz in Schwärze ein,
nur des Geistermondes Scheibe
breitet ihren bleichen Schein
über Höhen und Gefilde
und es huscht ein leiser Fl...
Um eine eisern´ Pforte
wand sich ein Rosenstrauch,
es ging von diesem Orte
ein seltner süßer Hauch.
Und wenn des Abends Glocken
in goldnem Ton erklangen,
fühlt´ mancher wohl ein Locken,
ein i...
Liegt blauer Reif auf Weidenzweigen,
Maulbeerbaum und Schlehdornstrauch
und sich des Tages Strahlen neigen
starr vor kaltem Dämmerhauch,
dann bist auch, meine Seele, du
von dichtem Winterfell bed...
Einst zog ich durch ein Winkelgässchen,
sah mir des Marktes Treiben an,
sah all die weingefüllten Fässchen
und da zu dürsten ich begann.
Ein Schlückchen meinen Durst wohl stillte,
ich reichte ...
Seit langer Zeit hab ich mal wieder getextet und auch, wenn ich währned des Schreibens hauptsächlich Eisregen und Dimmu Borgir gehört habe, denke ich mir den Text als eine Ballade, lediglich von Gitar...
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